Zur Person

Bevor wir jedoch anfang sollt ihr mich noch ein wenig kennenlernen :O)

Ich bin 44 Jahre, von Beruf Diplom-Bibliothekar und arbeite auch seit 1995 in diesem Beruf. Allerdings in bisher insgesamt 4 Bibliotheken.
Zur Zeit bin ich tätig in der Stadtbibliothek Freiburg i. Breisgau.

Vor dem Studium habe ich auch schon eine Ausbildung zum Bibliotheksassistenten absolviert und das war die Zeit so um 1985 herum, also mit etwa 18 Jahren, dass ich richtig zum Schreiben gefunden habe.

Auch als Kind habe ich schon hin und wieder mal Geschichten erfunden und niedergeschrieben, davon ist aber leider nichts erhalten geblieben. Doch seit ich schreiben kann, habe ich meine Lehrer und Eltern mit meiner Fantasie und Fabulierfreude beeindruckt und es gibt auch kaum etwas was mir bis heute leichter fällt und mehr Spass macht.
Sieht man mal von der Rechtschreibung ab, die ist trotz aller Übung nicht mein Freund geworden.

Das ansich ist vielleicht noch nicht so besonders, heute enteckt man ja ständig neue, junge Autorinnen und Autoren in den Bücherregalen und ganz unabhängig des literarischen Wertes, finde ich das toll! Denn in der Jugend ist man trotz aller Unreife oft noch viel authentischer als in späteren Jahren und mal i. E. ich hätte es auch nicht abgelehnt, wenn in meiner Zeit schon jemand gekommen wäre und gesagt hätte: "Hey, du bist die Entdeckung des Jahres!" :O)

Ein wirkliches Gefühl dafür, vielleicht meine Passion zum Beruf zu machen bekam ich jedoch erst eben in jenem Beruf, der sich (damals noch fast ausschließlich) mit den Produkten (Büchern) der Autoren beschäftigte. Ich kam noch mehr zum Lesen als zuvor, obwohl das nicht mein Antrieb war die Ausbildung zu wählen.
Ich war wie wohl die meisten Jugendlichen es sind, ziemlich orientierungslos und wusste nicht so genau was ich denn eigentlich werden wollte.
Das Lesen ist zudem auch in unserem Beruf nicht mehr unbedingt die Vorraussetzung, sorry Kollegen, ich weiß das hier noch einige die Fahne hoch halten. Ich bewundere das auch sehr, aber die Wahrheit ist, wenn man nicht gerade alleinstehend ist ohne Kinder, hat man keine Zeit ausreichend zu lesen um wirklich mehr zu wissen als seine Kunden, allenfalls in einem kleinen spezialisierten Bereich.

Mir ist zum Glück das Leben hier sehr gut gewesen. Obwohl spät, bin ich jedoch inzwischen Vater von 2 Kindern, mein Sohn ist 8 und meine Tochter 3 Jahre alt.
Allein über das Leben mit den Kindern könnte man einen sicherlich sehr unterhaltsamen Blog schreiben, vielleicht mache ich das auch irgendwann noch, oder ich bringe vielleicht meine Frau dazu. :O)

Auch ein fachlicher Blog über den Literaturbetrieb in Deutschland würde eine Menge hergeben. Ich wäre nicht abgeneigt auch diese Aufgabe einmal anzugehen.

Sie sehen, wenn ich einmal dabei bin sprudeln die Ideen. Das ist aber zugleich mein Problem. Ich schaffe es nicht eine Sache zuende zu bringen. Dafür brauche ich eigentlich immer Druck von Außen, also eine Deadline :O(

Dieser Druck kann dann aber auch zu den besten Ergebnissen führen, zumindest erfahre ich das so im Beruf, aber auch beim Schreiben. Habe ich keinen Druck oder keine Zeit etwas zuende zu bringen, dann überarbeite ich meine Vorlagen unendlich oder beginne wieder neue Projekte. Daher sind viele meiner Arbeiten bisher unfertig geblieben. Doch ist das auch ein Grund warum ich mich jetzt entschlossen habe zu bloggen.
Bitte liebe Leserinnen und Leser sitzt mir im Nacken und fordert mich zugleich heraus das Ende zu finden. Auch Anregungen und Vorschläge nehme ich gerne entgegen, dann werden wir auch gemeinsam Spass haben.

Was ich auf jeden Fall vorweisen kann ist ein dicker Ordner von Gedichten, geschrieben von 1985 bis heute.
Die Gedichte sind Spiegel der Jahre und für mich immer auch Form der Therapie und Verarbeitung meiner Befindlichkeiten. Oft also sehr persönlich, manchmal zynisch, immer aber wie ich finde auch mit einem objektiven Auge auf das Zeitgeschehen.
Lyrik ist aber wie man in vielen Internetforen heute nachlesen kann ganz Markttod und hat daher nur einen Wert für den persönlichen Nachlass. Ich werde Euch aber trotzdem hier gegelegntlich ein paar Kostproben geben bzw. auf meine "Aliase" verweisen mit denen ich auch literarisch unterwegs bin.

Im Netz findet ihr mich also auch unter den Pseudonymen:

Elle oder Ella Biblios und LUCA, sowie Rolf von Mehren als mein selbstironisches Alterego

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